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Schritt für Schritt, wird man fit!

Trainingsnachweis und Auswertung

Das Aufzeichnen des Trainings ist eine entscheidende Bedingung für eine richtige Planung. Es gewährleistet die Erfassung des Ist – Zustandes und ermöglicht die Bewertung des gegenwärtigen Trainingsverlaufes. Ohne Trainingsprotokollierung ist eine weitere exakte Steuerung und Reglung des Übungsprozesse nicht gewährleistet. Bei richtiger und ordnungsgemäßer Darlegung des Trainingsverlaufes können Rückschlüsse gezogen werden auf das realisierte Training. Gleichzeitig ist erkennbar, mit welchen Maßnahmen, Belastungen usw. die aktuelle Leistungsfähigkeit erreicht wurde. Letztlich dient die Verdeutlichung des Trainings dazu, Ableitungen zu ziehen für die künftigen Inhalte der Übungseinheiten. Bei der Dokumentation des Trainings können verschiedene Methoden zur Anwendung gelangen. Am bekanntesten ist sicher das Trainingstagebuch. In ihm wird aufgezeichnet, was und wie trainiert wurde. Aufgenommen werden ebenfalls die absolvierten Wettkämpfe und deren Ergebnisse. Das Trainingstagebuch bietet auch Raum für Empfindungen, Beobachtungen oder Feststellungen. Diese Art der Trainingsaufzeichnung hat den Vorteil, dass so individuell wie möglich dargelegt werden kann, wie das Training absolviert wurde. Eine andere Methode sind Computerprogramme. Diese bieten zumeist den Vorteil einer schnellen Vergleichbar- und Überschaubarkeit. Ein Nachteil könnte der Zeitaufwand sein, der für die Dateneingabe notwendig ist.

Die Dokumentation des Trainings sollte in dessen Auswertung münden. Der Soll- Ist – Vergleich (Planung -Realisierung) bietet die Möglichkeit, erforderliche und notwendige Berichtigungen der Planung vorzunehmen. Dieser Vergleich ist gleichzeitig die Basis für das Ableiten neuer Ziele und Inhalte. Damit wird gewährleistet, dass das Training bewusst gesteuert und geplant werden kann.

Zeitpunkte der Auswertung sollten sein: Auswertung nach jeder Trainingseinheit
Dabei ist die Beantwortung solcher Fragen wichtig wie, „Wurde das Trainingsziel erreicht und war die Belastung angemessen?“

Auswertung nach einer Woche
Gefragt werden sollte, ob die Belastungswerte realisiert wurden, ob vorgesehene Übungen/Einheiten weggelassen werden mussten und warum. Daraus ergeben sich dann Korrekturen der bestehenden Planung

Auswertung nach dem Mesozyklus (6 Wochen)
Eingeschätzt werden sollte, ob der vorgenommene Belastungsaufbau umgesetzt werden konnte und ob durch das Training die gewünschten Effekte erzielt werden konnten. Daraus ergibt sich die Überlegung, ob eine Planungsänderung der nächsten Zyklen notwendig wird.

Auswertung nach dem Makrozyklus (ca. 12 Wochen)
Hinterfragt wird, ob die gesteckten Leistungsziele erreicht werden konnten. Es müssen Ursachen für eventuelle unerwünschte / unerwartete Entwicklungen erkannt werden.

Auswertung nach einem Jahr
Der komplette Soll – Ist – Vergleich für diesen Zeitraum ist zu erstellen. Ursachen der Erfolge / Misserfolge sind zu erkennen.

Daraus sind die notwendigen Konsequenzen für das neue Trainingsjahr abzuleiten
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