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Mittel und Methoden zur Ausbildung von Schnelligkeit

Unter Schnelligkeit versteht man die Fähigkeit, sich in höchstmöglicher Geschwindigkeit fortzubewegen.

Mit dieser Begriffsbestimmung wird der Schnelligkeitsbegriff hautsächlich auf zyklische Bewegungsabläufe (Sprints, Radfahren, Eislaufen usw.) bezogen.

Im umfassenden Sinne kann man die Schnelligkeit als Fähigkeit bezeichnen, motorische Aktionen in einem unter den gegebenen Bedingungen minimalen Zeitabschnitt zu vollenden. Bei ihrer Ausbildung und Entwicklung sind die Latenzzeit der Bewegungsreaktion (das Reaktionsvermögen), die Geschwindigkeit einer Einzelbewegung und die Bewegungsfrequenz als leistungsbestimmende Faktoren zu berücksichtigen. Für eine zweckmäßige Auswahl der Übungen zur Ausbildung der Schnelligkeit ist eine Analyse des Geschwindigkeitsverlaufs zyklischer Bewegungsabläufe richtungweisend. Es lassen sich bei Wettkämpfen über kurze Distanzen (60- und 100m-Läufe) drei charakteristische Abschnitte unterscheiden: der Beschleunigungsabschnitt, der Abschnitt der maximalen Geschwindigkeit Sprintvermögen und der Abschnitt der abfallenden Geschwindigkeit. Im Start- und Beschleunigungsabschnitt wird die Leistungsfähigkeit in erster Linie vom Reaktions- und Beschleunigungsvermögen bestimmt. Im zweiten Abschnitt kommt das eigentliche, das heißt die Fähigkeit, sich in maximaler Geschwindigkeit fortzubewegen als leistungsbestimmender Faktor zum Tragen. Das Ausmaß des Geschwindigkeitsabfalls im letzten Abschnitt hängt vom Niveau der  Schnelligkeitsausdauer ab. Es kommt darauf an, die Schnelligkeit durch zweckmäßige  Körperübungen vielseitig zu vervollkommnen. Schnelle Bewegungen bei verschiedenen Körperübungen sind Ausdruck einer vollendeten Koordination der Funktion der Nervenzentren (schnelles zunehmen). Im Kindes- und  Jugendalter sind besonders günstige physische Voraussetzungen für eine wirksame Ausbildung der Schnelligkeit gegeben. Aus diesem Grunde nehmen die Schnelligkeitsübungen in jüngeren Jahren einen bedeutenden Platz ein.

Das Reaktionsvermögen- auch Reaktionsschnelligkeit genannt- wird vor allem durch Kleine Spiele und Sportspiele sowie durch spezielle Übungen (Starts auf Kommando o. ä.) vervollkommnet.

Das Beschleunigungsvermögen kann in erster Linie durch  Start- und Antrittsübungen mit maximalem Krafteinsatz und durch spezielle Schnellkraftübungen, die eine Verbesserung der Abstoß- und Hubkraft der Beine bewirken (Einbeinsprünge, Kastensprünge Usw. , ausgebildet werden.

Das Sprintvermögen muss durch Läufe über Distanzen von 30 bis 60m sowie durch “fliegende“  Läufe vervollkommnet werden.

Weiterführende Links: Federball / Sprachreisen England mit Golfkurs / Übersetzungen im Bereich Sportwissenschaft und Medizin
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