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Schritt für Schritt, wird man fit!

Planung einer Trainingseinheit

Um eine Übungs-/ Trainingseinheit optimal gestalten zu können, sollte sie im Vorfeld durchdacht, geplant werden. Es bietet sich an, die Planung in drei Abschnitte zu gliedern:

  • Einleitender Teil
  • Hauptteil
  • Ausklang

Der einleitende Teil ist auf die systematische Vorbereitung des Hauptteils gerichtet. Er umfasst sowohl den physischen wie auch den kognitiven / psychischen Bereich. Bei der körperlichen Einstimmung auf den Hauptteil geht es um eine umfassende Muskelerwärmung und um das Beweglichmachen. Damit einhergehend ist eine erhöhte organische und Stoffwechselanpassung sowie eine Nervenbahnung zu erzielen. Mit der kognitiven / psychischen Einstimmung soll die Aufmerksamkeit erhöht werden sowie die gedankliche und motivative Einstellung gefördert werden. Diese Ziele können mit allgemeinen Gymnastikübungen erreicht werden. Stehen Übungspartner oder eine Gruppe zur Verfügung können Spielformen die Gymnastik vervollständigen.

Der Hauptteil einer Übungsstunde verfolgt nur ein Ziel: Die Weiterentwicklung bzw. Stabilisierung des Trainingszustandes. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in der Reihenfolge positive Übertragungen der Trainingswirkungen erfolgen. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Regeln der Belastung und Erholung eingehalten werden. Schwerpunkte dieser Phase des Trainings sind auf die Technikelemente und Konditionsübungen zu legen. Dabei ist es sinnvoll, erst die Technik zu üben, dann die Koordination und die Schnelligkeit zu schulen. Dann sollten Übungen anschließen, die die Kraft verbessern, wobei die Vervollkommnung / Vertiefung spezieller Kraft vor der Ausprägung der allgemeinen zu planen ist. Letztlich sollten Übungen / Trainingselemente folgen, die der Schulung der Ausdauer dienen.

Der dritte und letzte Teil einer Trainingseinheit beinhaltet den Ausklang. Dabei wird die Absicht verfolgt, den Organismus auf den normalen Funktionszustand zu rück zu führen. Gleichzeitig soll der Regenerationsvorgang eingeleitet und beschleunigt werden. Dafür eignet sich besonders das Auslaufen. Sind Übungspartner gegeben, können Spiele das Auslaufen ergänzen.

Die häufigste Ursache, warum das Training nicht wie geplant absolviert werden kann, sind auftretende Verletzungen. Dabei ist zu unterscheiden, wie schwerwiegend die körperliche Beeinträchtigung ist. Bei eher geringfügigen Verletzungen (z.B. Dehnungen) sollte nach Möglichkeit weiter trainiert werden, wobei der lädierte Körperteil natürlich geschont werden muss. In jedem Fall sind kompetente Fachleute, wie Ärzte oder Physiotherapeuten diesbezüglich zu konsultieren. In dieser Zeit, wo das Training nicht wie geplant durchgeführt werden kann, sollten andere Schwerpunkte gesetzt werden, wie die Beseitigung von Grundlagenmängeln wie z.B. im Bereich der Kraft oder der Beweglichkeit. Schwerwiegende Verletzungen müssen grundsätzlich auskuriert werden, bevor die Trainingsbelastung, nach Einschätzung des Arztes / Therapeuten, wieder aufgenommen wird. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass Übungen, die risikolos möglich sind, weiter verrichtet werden.
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