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Darstellung der Langzeitausdauerbereiche - Langzeitausdauer1 (LZA1)

Die LZA1 umfasst einen Zeitbereich von 10 bis 35 Minuten. Hier sind einzuordnen 5.000- bis 10.000m-Läufe in der Leichtathletik, der 5-10km-Skilanglauf, Radsportbelastungen von 10-30km, der 10.000m-Eisschnelllauf, das 1.500m-Schwimmen und andere Arten des Ausdauer - Sports.

Energetische Leistungsvoraussetzungen und Stoffwechselregulation

In diesem Zeitbereich sind die lokalen Glykogenspeicher des Muskels und die außerhalb gelegenen Glykogenspeicher (Leber) die entscheidenden Energielieferanten. Da bei intensiven LZA1-Belastungen insgesamt 400 bis 750 kcal (1.680 bis 3.150 kn) benötigt werden, erfordern diese nicht unbedingt volle Glykogenspeicher bzw. Glykogensuperkompensation. Die körpereigenen Glykogenspeicher vermögen eine Energie von etwa 2.000 kcal (8.400 kn) zu liefern, damit werden diese bei LZA1-Belastungen nur zu etwa einem Drittel beansprucht. Der Energieumsatz in der Zeiteinheit ict hoch und beträgt etwa 30 kcal/ min. (130 kn/ min.) Bereits bei diesen kurzen Ausdauerbelastungen wird die Energie überwiegend aus dem aeroben Stoffwechsel bestritten. bei den zeitlich kürzeren Belastungen etwa 70% der Energie aerob erbracht werden müssen, sind es bei Belastungen im Halbstundenbereich etwa 80%. Diese Angaben beziehen sich auf höchste Belastungsintensitäten.

Für Spitzenleistungen reichen hohe aerobe Leistungsgrundlagen allein nicht aus, denn etwa 20 bis 25 Prozent des anaeroben Stoffwechsels sind für Beschleunigungsleistungen (Zwischen- und Endspurt) erforderlich. Der Anteil des aeroben  und bei der energetischen Leistungsabsicherung wird noch von der Widerstandskompetente (z. B. Laufuntergrund im Eisschnelllauf und Skilanglauf) bei der Ausdauerbelastung beeinflusst. Mit steigender Bewegungsfrequenz erhöht sich  der Anteil der Glykolyse , d. h. der Laktatbildung.

Bei hoher Beteiligung des anaeroben Stoffwechsels an der Energiewandlung steigt die Laktatkonzentration an. Unabhängig von der Sportart ist im Zeitbereich einer intensiv ausgeführten LZA1-Leistung mit einer Laktatkonzentration von durchschnittlich 12 (10-14 mmol/l) zu rechnen.

Führt der Sportler noch einen starken Endspurt aus, so kann es nochmals zu einem weiteren Anstieg des Laktates um 3 bis 5 mmol/l kommen. Allerdings erfordert der Nachweis dieser Endspurtglykolysemobilisation eine um 5 bis 15 Minuten versetzte Laktatmessung, d.h., die Blutabnahmen erfolgen in der 5. bis 20. Erholungsminute.

Sind LZA1-Belastungen mit einer Intensität von 85 bis 100 Prozent Trainingsbestandteil und werden  diese mit einer Laktatkonzentration über 7 mmol/l ausgeführt, dann hemmen sie den Fettstoffwechsel. Demnach sind aus der Sicht des Stoffwechsels die Kohlehydrate, gleich ob aerob oder anaerob abgebaut, die entscheidenden Substrate.

Herz-Kreislauf-Regulation und Sauerstoffaufnahme

Das Herz-Kreislauf-System wird bei intensiven LZA1-Belastungen auf hohem Funktionsniveau beansprucht. Diese Regulation wird sicher an der Herzschlagfrequenz (HF) von 185 bis 200/min. Das Herz-Kreislauf-System ist für höchste LZA1-Belastungen begrenzend. Bei hochintensiven LZA1-Belastungen wird die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) nur zu etwa 90 bis 95 Prozent beansprucht. Eine 100prozentige Beanspruchung der VO2max ist nur fünf bis sieben Minuten lang möglich und setzt einen höchsten Trainingsstand voraus.
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