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Schritt für Schritt, wird man fit!

Was versteht man unter Ausdauer?

Im Sport versteht man unter Ausdauer die Widerstandsfähigkeit der Sportler gegen Ermüdung. Das Niveau der Ausdauer wird vor allem von der Funktionstüchtigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels und des Nervensystems sowie von der Koordination in der Tätigkeit der Organe und Systems bestimmt.

Durch die geforderte Belastungszeit sowie den damit zusammenhängenden Stoffwechselprozessen unterscheidet man Kurzzeit-, Mittel- und Langzeitausdauer.

In Verbindung mit Kraft- oder Schnelligkeitsanforderungen charakterisiert sie solche komplexen Fähigkeiten wie Kraftausdauer und Schnelligkeitsausdauer.

Die Qualität der Ausdauer wird außerdem vom Stand der Bewegungskoordination und der psychischen, besonders willensmäßigen Stärke des Sportlers beeinflusst.

Die Schnelligkeitsausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei Belastungen mit submaximaler bis maximaler Reizintensität und überwiegend anaerober Energiegewinnung.

Es gibt 5 Ausdauerfähigkeiten und die zwischen ihnen bestehenden Wechselbeziehungen. Die Wechselbeziehungen der einzelnen Ausdauerfähigkeiten werden wie folgt charakterisiert:

  • Langzeitausdauer:
  • Zurücklegen von Distanzen, für die der Athlet über 11 Minuten bis zu mehreren Stunden benötigt, ohne dass ein Geschwindigkeitsabfall eintritt.  Von der Die Leistung läuft hauptsächlich unter aeroben Bedingungen ab und wird von einem hohen Grad der Ökonomisierung  der Herz-Kreislauf, der Atmungs- und Stoffwechselfunktionen sowie von der Substratbevorratung bestimmt. Auf Grund differenzierter Anforderungen an den Stoffwechsel untergliedern wir die Langzeitausdauer nach Langzeitausdauer1 (etwa 11 Min.-30 Min.), Langzeitausdauer2 (zwischen 30 Min.-90 Min.) und Langzeitausdauer3 (über 90 Min.).
  • Mittelzeitausdauer:
  • Wird benötigt für Strecken mit einer Belastungsdauer von etwa zwei bis elf Minuten. Diese wird u. a. vom Niveau der Kraftausdauer und der Schnelligkeitsausdauer des Sportlers beeinflusst. Es werden sowohl an die aerobe als auch an die anaerobe Leistungsfähigkeit hohe Anforderungen gestellt.
  • Kurzzeitausdauer:
  • Der Sportler benötigt für diese Strecken etwa 45 Sekunden bis 2 Minuten. Diese wird vom Entwicklungsstand der Schnelligkeits- und Kraftausdauerfähigkeiten des Sportlers erheblich beeinflusst. Von großer Bedeutung ist die Schnellkraft. Die Stoffwechselprozesse laufen vorwiegend anaerob ab.
  • Kraftausdauer:
  • Sie kennzeichnet eine hohe Kraftleistungsfähigkeit bei gleichzeitigem guten Ausdauervermögen  und besonders gut entwickelter lokaler Ermüdungsfestigkeit.
  • Schnelligkeitsausdauer:
  • Die Schnelligkeitsausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei Belastungen mit maximaler bis submaximaler Reizintensität und überwiegend anaerober Energiegewinnung.
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